Unter lautstarkem Jubel in der prall gefüllten Sporthalle Eisteichweg nahm Spanien (TV Hochdorf) den großen Siegerpokal der Pohlposition-Handball-Mini-EM 2020 aus den Händen von Ministerpräsident Stephan Weil in Empfang. Nach einem unfassbaren Wochenende voller Nachwuchshandball und Highlights mischten sich Erschöpfung und Freude über den Erfolg. "Auch im 12. Jahr bin ich sprachlos über die Begeisterung der Nachwuchshandballer, über die Energie ihrer mitgereisten Fans und Freunde", freut sich Haupt-Organisator Marco Palazzi über den guten Ausgang seines Traditionsturniers, das er seit über einem Jahrzehnt mit rund 100 Ehrenamtlichen auf die Beine stellt.

Bereits am Freitagabend starteten 24 D-Jugend-Mannschaften aus ganz Deutschland in ihr Handballhighlight zum Jahresbeginn. Während es am Abend noch zur Opening-Veranstaltung zur Pool-Party ins Anderter Hallenbad und in die Sporthalle zur interaktiven Action ging, fanden anschließend rund 400 Gäste ihr Hotelbett in Hannover. Am Samstag ging es in drei Sporthallen handballerisch in der Vorrunde zur Sache. Bemalte Gesichter, wehende Fahnen, Helme, Hüte, Tröten und Anfeuerungsrufe begleiteten die Handballer auf dem Spielfeld. Stellvertretend für eine Nation der in der kommenden Woche beginnenden Männer-Europameister ging es sportlich aktiv in Richtung Finalspiele.

"Die Begleitung durch das Team von ffn hat dem Ganzen das Sahnehäubchen aufgesetzt", unterstrich Mit-Organisator Urs Mücke die Zusammenarbeit für den Nachwuchssport.

Zur Regeneration nutzten die Gäste ihren Spielerabend im Leonardo Hotel Hannover Kirchrode. Die mitgereisten Eltern - und Großeltern - dinierten derweil beim Gala-Dinner mit Sponsoren- und Partnerempfang. Palazzi findet den Zusammenhalt einmalig: "Familien kommen mit mehreren Generationen zu uns nach Anderten, verbringen ein Wochenende zusammen und nehmen 1000 Erinnerungen mit nach Hause."

Am Sonntag schrieb dann jeder junge Handballer seine persönliche Handballgeschichte in Hannover. Alle Nationen traten gesammelt im Eisteichweg an, sorgten so für eine wahnsinnige Kulisse. ffn-Radiomoderator Peter Michael Zernichel setzte dem Spektakel den perfekten Partyhut auf. "Gemeinsam stark bekommt hier als unser Motto noch mehr Bedeutung", unterstrich Mücke und ergänzt: "wenn Sportler, Ehrenamtliche, Wirtschaft und Politik ein Ziel verfolgen, geht für die Zukunft ganz viel."

Nach schweißtreibenden Turniertagen setzte sich Spanien gegen Serbien im Finale durch. Der Rest ist (Handball-) Geschichte.

Die Platzierungen im Überblick:

1. Spanien (TV Hochdorf)
2. Serbien (AMTV Hamburg)
3. Bosnien-Herzegowina (HC Erlangen)
4. Schweiz (TSG Friesenheim)
5. Frankreich (TSV Burgdorf)
6. Österreich (HSG Königsdorf/Rheinbach)
7. Dänemark (JSG Weserbergland)
8. Ukraine (TuS Bothfeld)
9. Weißrussland (HSC 2000 Frankfurt)
10. Polen (TSV Bissendorf/Holte)
11. Lettland (HSC Hannover)
12. Russland (SG AC/Eintracht Berlin)
13. Niederlande (MTV Altenholz)
14. Portugal (TSV Bonn)
15. Kroatien (HSG Dudenhofen)
16. Slowenien (TSV Kronshagen)
17. Tschechien (TSV Anderten 1)
18. Ungarn (VfL Tegel Berlin)
19. Deutschland (Handball Burgwedel)
20. Island (TV Meppen)
21. Norwegen (SG Rot Weiß Babenhausen)
22. Nordmazedonien (HSG Wolfen 2000)
23. Montenegro (HSG Schaumburg-Nord)
24. Schweden (TSV Anderten 2)

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